Erntedank am 6. Oktober 2019

Es gibt genügend Ursachen und Gründe, dem lieben Gott täglich zu danken. Gleichwohl hat das Erntedankfest auch bei uns einen besonderen Stellenwert. Dies kam auch dadurch zum Ausdruck, dass sowohl vor, während und nach dem Erntedankgottesdienst sich der Ablauf ein klein wenig anders gestaltete als gewohnt.

 

Wie üblich war der Altar wieder mit Blumen, Obst und Gemüse reichlich geschmückt. Auch hatten die Geschwister wieder die Möglichkeit, Lebensmittel für die Kieler Tafel zu spenden. Neu war, dass vor dem Gottesdienst alle Anwesenden aufgefordert wurden, einen Kanon mit zu singen. Unser Dirigent Ralf schaffte es, dass der Kanon „Lasst uns miteinander, lasst uns miteinander singen, loben, danken dem Herrn“ kraftvoll durch das Kirchenschiff hallte.

 

Als Grundlage für den durch unseren Vorsteher, Hirte Harald Treiber, gehaltenen Gottesdienst dienten die Bibelworte aus dem 2. Korinther 9,8. Dort heißt es: „Gott aber kann machen, dass alle Gnade unter euch reichlich sei, damit ihr in allen Dingen allezeit volle Genüge habt und noch reich seid zu jedem guten Werk.“ Nach seinem Dienen gab es wiederum eine Besonderheit: Jugendliche Glaubensgeschwister lasen aus der Bibel und aus der Zeitschrift „Unsere Familie“ Textpassagen vor, in denen es um die Schöpfung, Nachhaltigkeit, Aussaat und Ernte ging. Im Mitdienen ging Priester Matthias Plancke u. a. auf den 103. Psalm ein und hob insbesondere die Aussage „und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat“ hervor.

 

Die Kinder leisteten auch einen Beitrag zum Erntedankgottesdienst. Vor der Feier des Heiligen Abendmahls legten die Kinder einen Korb mit Weintrauben und Brot zu den anderen Gaben vor dem Altar nieder. Nach dem Gottesdienst hatten alle Anwesenden die Möglichkeit, im Jugendraum an einem Brunch teilzunehmen und / oder einfach noch ein wenig zu klönen. Zwischenzeitlich holten zwei ehrenamtliche Mitglieder der Kieler Tafel die gespendeten Lebensmittel ab. Die kleinen Besonderheiten trugen auch dazu bei, dass das Erntedankfest in guter Erinnerung bleibt.